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Verein

Chronik der Ravensburger Modellflieger

Vorwort

Diese Chronik der Luftsportgruppe Ravensburg Abteilung Modellflug wurde anhand verschiedener Quellen erstellt.

Eine große Hilfe war die Festschrift zum 50 – jährigen Bestehen der Luftsportgruppe Ravensburg – Weingarten e. V. aus dem Jahre 1981.

Eine Festschrift zur „Oberschwäbischen Luftsportveranstaltung Oberschwabenhalle Ravensburg am 29./30.3. (1980)“ und zur „Deutsche Damen und 13. Oberschwäbische Segelflugmeisterschaften 1980 Mengen 12.7. – 26.07.“ sowie weitere Dokumente und Erzählungen vereinskundiger Mitglieder und flugbegeisterter Mitmenschen.

Grundsätzlich muss an dieser Stelle erläutert werden, dass die Luftsportgruppe aus 2 Abteilungen besteht: der Abteilung Segelflug und der Abteilung Modellflug.
Kurzzeitig bestand die Luftsportgruppe aus 4 Abteilungen. Einige Jahre gab es eine Abteilung Ultra – Leicht und eine Fallschirmabteilung. Eine Abteilung Ballonflug war Anfang der 90er Jahre geplant, kam aber nicht zustande.

Da die Abteilung Modellflug über viele Jahre eng mit der Abteilung Segelflug kooperiert hat, konnte der ersten Hälfte des Textes eine Durchmischung der Historie nicht vermieden werden.

Gegründet wurde die Fliegergemeinschaft 1930 als FAG (Flieger - Arbeits- Gemeinschaft). Anfänglich waren die fliegerischen Aktivitäten auf Segelflug begrenzt.
Zur Zeit des 3. Reiches wurde die FAG der Flieger HJ angegliedert. Die jüngere männliche Jugend („Pimpfe“) befasste sich mit dem Bau von Freiflugmodellen. Die Größeren bauten und flogen „richtige“ Segelflugzeuge z.B. den Schulgleiter 38 (SG 38). In der Flieger HJ sollten die künftigen Piloten der Luftwaffe herangezogen werden. Nach dem Krieg konstituierte sich die Luftsportgruppe Ravensburg – Weingarten als eingetragener Verein.

Allgemeines zum Thema

Als zu Beginn unseres Jahrhunderts die ersten Flugversuche wagemutiger und vorausschauender, von den Zeitgenossen meist ernst genommener Pioniere gelangen und allmählich aus den ersten belachten Hüpfern ausgedehnte Flüge wurden, weckte dieser neue Zweig der Technik überall großes Interesse. Neben den eigentlichen Pionieren, die sich, ein festes Ziel vor Augen, der Entwicklung immer leistungsfähigerer Flugapparate widmeten, versuchten sich überall Amateure daran, selbst ein „Aeroplan“ zu bauen oder zumindest auf einem der bereits in kleinen Serien produzierten Apparate von Wright oder Blériot das Fliegen zu lernen. Fast gleichzeitig mit der Entwicklung des Flugzeugs war ein neuer Sport geboren.
Die am 15 Okt. 1905 gegründete Fédération Aeronautique Internationale (FAI)
http://www.fai.org/fai_online_styleguide/ wurde Dachorganisation der immer beliebter werdenden Flugwettbewerbe. Von Jahr zu Jahr steigerten sich die Rekorde der unterschiedlichsten Wettbewerbe, bei denen anfänglich Flugdauer, Flughöhe und Fluggeschwindigkeit die Wichtigsten waren, zeigte sich doch hier offensichtlich, wie leistungsfähig die neue Technik war. Viele der ersten Piloten, wie auch manche Konstrukteure, hatten sich noch vor wenigen Monaten mit großer Begeisterung hinter dem Steuer der ersten Rennautos hervorgetan und fanden in der Fliegerei eine neues, noch gefährlicheres und weit spektakuläres Betätigungsfeld. Bei vielen Flugpionieren standen Abenteuer und das sportliche Element eindeutig im Vordergrund und dieses Element sollte sich über Jahrzehnte in Gestalt aufsehen erregender Rekordjagden und spektakulären Luftrennen bewahren, während das Flugzeug langsam den Kinderschuhen entwuchs und schon bald militärisch wie im zivilen Bereich seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellte. Während des ersten Weltkrieges wurde aus den handwerklichen Flugzeugwerkstätten eine leistungsfähige Industrie. Unmittelbar nach dem Krieg begannen die ersten Ansätze zu einem zivilen Luftverkehr, der schon bald die Landesgrenzen überwand. So ging mit der Entwicklung des Flugzeuges ein alter Traum des Menschen in Erfüllung und überraschte der schnelle technische Fortschritt die Zeitgenossen immer wieder mit neuen Höchstleistungen und Erfolgen. So ist es kaum verwunderlich, dass von der Fliegerei von Anfang an eine große Faszination ausging, die noch heute nicht nur technisch Interessierte anzuziehen vermag.
Wenn auch das Flugzeug für viele schon zur Selbstverständlichkeit geworden ist, wenn wir fast ebenso selbstverständlich mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegen, wie wir das Auto benutzen, so geht vom Fliegen immer noch ein besonderer Reiz aus, der nicht nur viele veranlasst, einen mit der Fliegerei verbunden Beruf zu ergreifen, sondern einen weit größeren Kreis von Flugbegeisterten zu einer Freizeitbeschäftigung führt, die auf irgend eine Weise eine Verbindung zum Fliegen knüpft. Die Möglichkeiten, sich in Theorie oder Praxis mit dem Fliegen zu befassen, sind sehr weit gefächert, so dass es einem an der Fliegerei Interessierten kaum schwer fallen dürfte, ein seinem Naturell entsprechendes Hobby zu finden. Die einfachste Art, sich praktisch mit dem Fliegen zu befassen, bietet der Flugmodellbau, der sowohl die konstruktiven, wie auch die handwerklichen und fliegerischen Fähigkeiten des Modellflugbegeisterten anspricht. Der Flugmodellbau kann als reines Flugvergnügen aufgefasst oder auch als ernsthafter Sport betrieben werden. Dem Einsatz an Zeit, Elan und an Kapital sind kaum Grenzen gesetzt. Wer einmal Feuer gefangen hat, wird bald feststellen, dass das Modellfliegen genügend interessante Aspekte bietet, um den Modellflugbegeisterten in seiner Freizeit voll und ganz auszufüllen. Besondere Anziehungskraft besitzt auch der manntragende Segelflug. Das antriebs- und geräuschlose Gleiten in einem Segler ist für viele nicht nur ein großes fliegerisches Erlebnis, sondern es bietet zudem eine echte Erholung von Lärm und Getriebe des Alltags. Gegenüber dem Modellflug, bei dem der Zeitaufwand und der finanzielle Aufwand selbst gesteuert werden kann, ist das Segelfliegen eine wesentlich aufwändigere Art des Fliegerei.

Vorgeschichte

Das Segelfliegen spielte in der Geschichte der Luftfahrt gleich zu Beginn eine bedeutende Rolle. Mit mehr als 2000 geglückten Flügen war Otto Lilienthal, der 1896 tödlich verunglückte, ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Eroberung der Luft geglückt.
Im Folgenden befassten sich Flugpioniere, darunter Namen wie Captaine Ferber und Robert Esnault-Pelterie in Frankreich sowie die Gebrüder Wright mit der Entwicklung eines voll steuerbaren Segelflugzeuges.

Mit Beginn des ersten Weltkrieges trat die Segelfliegerei in den Hintergrund. Zu dieser Zeit waren leistungsfähige Motorflugzeuge als Waffe gefragt. Nach verlorenem Krieg hatten die Einschränkungen der Alliierten Kontrollkommission die Ambitionen flugbegeisterter Enthusiasten stark beschnitten. Die Fliegerei mit Motorflugzeugen war nicht gestattet. Lediglich der Flug mit Segelflugzeugen war noch erlaubt. So wurde der Segelflug 1920 wieder entdeckt. Schon nach kurzer Zeit entwickelte sich ein neuer Flugsport auf erstaunlich hohem Leistungsniveau.

Der Luftsport im Schussental

Bereits am 2. Juli 1900 begann mit dem erfolgreichen Aufstieg des ersten Luftschiffs des Grafen Zeppelin in Friedrichshafen die Zeit der Fliegerei.
Zu dieser Zeit lassen sich jedoch keine Aktivitäten von Segelflugpionieren im Schussental nachweisen.

Erst 1910 versuchten Bürger die bis dahin militärisch und kommerziell betriebene Fliegerei sportlich zu gestalten und zu erleben. Begünstigt durch die Weite des Schussentals und der besonderen Lage des militärischen Exerzierplatzes rückt Weingarten in das Interessen fliegerischer Planungen. Das königlich Württembergische Ministerium lädt den Stadtschultheiß Reich zum Gespräch über die Errichtung eines Flugplatzes für die neu zu schaffende „Reichsversuchsanstalt für Luftschifffahrt und Flugtechnik“ ein.

Am 13. März 1913 fand ein (erster?) Fliegertag in Weingarten statt. Das Werbeplakat meldet, dass „am Sonntag 30. März Nachmittags um halb 4 Uhr auf dem Exerzierplatz Schaflüge stattfinden.

Das Programm sieht Höhen-, Kurven-, Gleit-, Spiralflüge und Landen vor. Militär- und Civilpersonen haben sich für Passagierflüge gemeldet. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Regimentkapelle“. Pilot war der Ingenieur und Aviatiker Ernst Schlegel aus Konstanz.

Es scheint sich hier um eine interessante Flugveranstaltung gehandelt haben, die sicherlich nicht ohne Wirkung auf das Publikum verlaufen ist.

Bis 1919 dient der Exerzierplatz als Flugplatz für militärische Kurierflüge.

1928 etablierte sich in Weingarten eine Flieger – Interessengruppe. Ob dies auf Grund der Veranstaltung von 1913 oder spätere luftsportliche Darbietungen geschah lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Bruno Berger (Tettnang), Karl und Paul Schwarz sowie Karl Storz beginnen in den Räumen der Polizeikaserne Weingarten mit dem Bau einer Gleitflugmaschine.
Durch Mithilfe einiger Fachkräfte (Schreiner/Schlosser) schreitet der Bau rasch voran. Aus Kaufbeuren ziehen die Gebrüder Kendath hinzu, die sich bereits Kenntnisse beim Bau einer ähnlichen Maschine angeeignet und darauf ersten Flugerfahrung gesammelt haben. Das mittlerweile hinzugekommene Gründungsmitglied der FAG (1) Weingarten Lorenz Zimmerer schreibt euphorisch:
„Heute an meinem 20. Geburtstag, habe ich mich ganz für das Segelfliegen entschieden und mein Leben soll mit dessen Entwicklung innigst verbunden bleiben.“
Bis zu seinem Tode ist Lorenz Zimmerer der dynamische Antrieb der Luftsportgruppe und der Fliegerei im südwestdeutschen Raum, zu deren Entwicklung er entscheidend mithilft.

1929 ist die Flugmaschine fertig gestellt und wird in den Räumen des Autohauses Sommer Ravensburg ausgestellt und vom Publikum bestaunt.

Nach der Abnahme durch Dipl. Ing. Fritz Schwarz, wird die Maschine vom Typ RRG „Zögling“ durch Fluglehrer Otto Schwarz per Gummiseilstart eingeflogen.
Als “Gummihunde“ dienen neben dem noch kleinen Häuflein der Weingartner Flieger einige Polizeischüler.
Erste Flüge am Hang der Villa Schuster bis hinab zum Bahnhof Weingarten/Trauben werden von den Fliegern Zendath, Hangleiter, Schwarz, Storz und Zimmerer ausgeführt und sind die große Attraktion für die Bevölkerung.

Die Gebrüder Schwarz sind enge Freunde des Altmeisters Wolf Hirth (Kirchheim/Teck) und dürften maßgeblich an der Gründung der Flieger-Arbeitsgemeinschaft Weingarten beteiligt gewesen sein. Der FAG steht ein Gelände bei der Zundelbacher Linde als Übungsgelände zur Verfügung.

Das Gelände lässt Flugstrecken bis zu 200m und 25s Dauer zu. Der Landwirt Heiß stellt der FAG einen Schuppen zur Unterbringung der Maschinen zur Verfügung.

1930 schließen sich in Ravensburg Flugbegeisterte, die bisher in anderen Gruppen auswärts geflogen sind, zur „FAG 2“ zusammen und beginnen mit dem Bau eines Schulgleiters „Zögling“ in den Räumen der Firma Hanns Sprinz in der Grüner-Turm-Straße.
Zu gleicher Zeit beginnt die FAG 1 in Weingarten in den Räumen der Konditorei Storz, Karlstraße (heute Farben Seltmann) mit dem Bau eines damals modernen Leistungseinsitzer LR 3.

1931 wird der „Zögling“, ein offenes Schulflugzeug für die Anfängerschulung in Ravensburg fertig gestellt und vor der „Bauhütte“, damals Gaswerk und Arbeitsamt, ausgestellt und auf den Namen „Lotte“ getauft. Die „Lotte“ begeistert viele Schaulustige, die in dieser Flieger –Arbeitsgemeinschaft mitarbeiten wollten. Daraus entstehen weitere 2 Segelflugzeuge, ein Zögling und ein Hi (?). Die Öffentlichkeitsarbeit ist Anlass , von Seiten des Arbeitsamtes Ravensburg Kurse im Flugzeugbau zu organisieren und damit Arbeitslosen eine befriedigende Beschäftigung zu bieten. Daraus entstehen 4 Flugmaschinen in den dafür genutzten Räumen der Maschinenfabrik Weingarten, die damals wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage leer standen. Die 4 Flugzeuge wurden Gewinn bringend andernorts verkauft.
Die Fliegerei von damals ist mit der heutigen nicht vergleichbar. Das entscheidende Kriterium in der Flugschulung war, dass der Flugschüler seine ersten Flugerfahrungen alleinsitzig und in Bodennähe machen musste. Der Fluglehrer rannte hinter dem schwebenden Flugapparat her und versuchte durch Zuruf den Flugschüler zur richtigen Handlungsweise zu bewegen. Der Fahrtwind in den Drahtseil – Verspannungen übertönte jedoch zumeist die gut gemeinten Ratschläge, so dass der Flugschüler mit sich und mit der erlernten Theorie selbst überlassen war. Das damals übliche „Probiera geht über Schtudiera“ hatte des Öfteren auch div. Verletzungen zur Folge. Der Ravensburger Gewerbeschullehrer Fries arbeitete 1931 am Bau eines Falken mit, der nach der damaligen Begrifflichkeit ein Hochleistungssegelflugzeug mit voll verkleidetem Rumpf und einfach abgestrebtem, stark gepfeilten Tragwerk war.

Lorenz Zimmerer baute hierzu ein maßstabgerechte Modell, das in der Konditorei Storz ausgestellt wurde.
Die Ravensburger Presse „Oberschwäbische Volks – Zeitung“ fragte: „Wie lange wird es dauern, bis auch wir einen Dauerflügel (?) über dem Schussental bestaunen können?“

In Weingarten muss die Fertigstellung der LR 3 wegen Geldmangel verschoben werden. Erst als die Presse nach dem überfälligen, versprochenem Flugtag forscht, wird dem Geldmangel durch Spenden von Handel und Handwerk ein (vorübergehendes) Ende Bereitet und der Bau vollendet. Das Segelflugzeug wurde dann auf den Namen „Stadt Weingarten“ getauft. Die LR 3 hatte bereits einen aerodynamischen Rumpf (Boot). Die LR 3 wird am Hang unterhalb der Villa Bär erprobt und geflogen. Die Streckung und die windoffene Lage des Hanges erlaubt Flüge bis zu 800m und 100s Dauer. Erstmals wurde von der FAG 1 bei der Villa Bär ein Wettbewerb für Segelflugzeuge durchgeführt, der bei steifer Novemberbrise gute Flüge „auch über den Obstgarten hinweg“ bot. Die FAG 2 (Ravensburg) sowie Flugbegeisterte aus Meckenbeuren und Friedrichshafen nahmen daran teil. Durch die Partnerschaftliche Verbindung der FAG 1 und 2 und durch den zunehmenden Ravensburger Einfluss wird erstmals der Name FAG Ravensburg – Weingarten erwähnt.

1932 schließen sich die beiden luftsportliche Vereine dem Deutschen Luftfahrtverband an: die FAG Ravensburg – Weingarten wird gegründet.
Am 02.03.1932 findet die „Große Oberschwäbische Segelflugausstellung“ in der Kuppelnau –Turnhalle statt. Verschiedene Vereine aus dem Ravensburger Umland bringen ihre Flugzeuge, u. a. das Hochleistungssegelflugzeug „Mehr“ mit 16m Spannweite, einem Motor-Volksflugzeug mit 18PS und dem gerade fertig gestellten Falken, der hier auf den Namen „Welf“ getauft wird, zur Ausstellung. Demonstrationsflüge zwischen den Bäumen (!) des Kuppelnau-Platzes ziehen zahllose Schaulustige an.

Der „Welf“ wird von Otto Schwarz auf dem Fluggelände in Ottershofen eingeflogen.

Im Gasthof Hirsch finden die Flieger bei Herrn Weißhaupt Unterkunft und würfeln oft um den Wurstsalat. Es wird gesagt, dass Lorenz Zimmerer niemals hungrig aufgestanden ist.

Der Ravensburger Falke nimmt am ersten Internationalen Segelflugwettbewerb auf dem Pfänder teil. Hier werden von den Teilnehmern erstmals Flüge von 15 min Dauer und mehr erreicht. Der Höhenunterschied von 600m erlaubt es, dass von der Bergstation der Seilbahn Flüge bis zur Rheinmündung gelingen. Lorenz Zimmerer erreicht dabei einen Flug bis zur Hafeneinfahrt (Wasserlandung!) von Lindau.

Augenzeugen berichten mit Schrecken vom Start des Lorenz Zimmerer auf seinem neu gekauften Segelflugzeug Typ „Mehr“, der vom Gummiseil befreit, zunächst einen haarsträubenden wellenförmige Flug beinahe zum Absturz geführt hätte, dann aber zunehmend an Flugerfahrung und Sicherheit gewann und sein Flugzeug schließlich einwandfrei beherrschend sicher auf den Wasser landete.
Nach diesem Wettbewerb werden die Kontakte der 2 Vereine in Ravensburg und Weingarten weiter vertieft.

1933 wird in der Werkstatt der Firma Sprinz zu Bruch gegangenes Flugmaterial wieder hergerichtet. Die FAG 1 (Weingarten) baut einen neuen Falken und die FAG 2 (Ravensburg) einen “Hol’s der Teufel“. Durch den Bau werden beide Gruppen in finanzielle Not gestürzt.
Otto Schwarz startet mit seinem Segelflugzeug von St. Christina aus zu einem 4-stündigen Flug über Ravensburg.

1934 erlässt die neue politische Führung Richtlinien, die den Rahmen der Vereinstätigkeiten neu abstecken. Es ergeht ein Erlaß, dass beide FAG’s ihren Haushalt in Ordnung zu bringen haben. Die aufgelaufenen Schulden sind binnen wenigen Monaten abzutragen oder zu finanzieren. Zur Tilgung der Schulden unternimmt die FAG 1 den Versuch, die Finanzen der FAG1 und das sich im Bau befindliche Hochleistungssegelflugzeug „Mehr“ mittels einer an die Stadt Weingarten vergebene Patenschaft zu finanzieren. Die Gauleitung verbietet jedoch kurz darauf solche Umwege der Finanzierung. Es gelingt gerade noch mit den verbliebenen Mitteln die Fertigstellung des „Mehr“ zu erreichen. Zum Dank an die Patin wird der „Mehr“ auf den Namen „Weingarten“ getauft. Kurz darauf müssen sich die beiden FAG’s den finanziellen Situationen beugen und schließen sich deshalb unter dem Namen „Flieger Ortsgruppe Ravensburg“ zusammen, die wiederum zur Fliegerlandesgruppe IX Württemberg des Deutschen Luftsportverband gehört.
In der folgenden Zeit bis zum Kriegsbeginn bzw. Kriegsende erlebt das staatliche Korps zusammen mit der Flieger-HJ große Erfolge und Leistungen. Die Hitlerjugend (HJ) war eine Jugend- und Nachwuchsorganisation der NSDAP. Sie wurde während des Nationalsozialismus ab 1933 zum einzigen staatl. Jugendverband mit bis zu 8,5 Mio Mitgliedern (98% aller deutschen Jugendlichen) ausgebaut. Die Flieger – HJ hatte ihren tieferen Sinn in der Heranziehung technisch interessierter Jugendliche für die spätere Verwendung als technische Personal oder als Piloten bei der Luftwaffe. Das Jungvolk umfasste 10 – 14 jährige (Pimpfe) Jungen, die über den
Flugmodellbau an die richtige Fliegerei herangeführt werden sollten. Die 14 – 18 jährige Hitlerjugend war somit auch ein großer Teil der Flieger Ortsgruppe Ravensburg, die dort mit dem Bau und der Schulung zum Segelflieger beschäftigt wurden. Neben den Schulgleitern wurde auch andere Muster gebaut wie der von der ehemaligen FAG 2 gebaute „Hol’s der Teufel“, der den Namen Schussen“ erhielt.

Somit kann zu diesem Zeitpunkt von der einer Modellflugabteilung (Freiflug) innerhalb der Flieger Ortsgruppe gesprochen werden.

1936 fliegt Lorenz Zimmerer einen oberschwäbischen Rekord. Er startet von St. Christina mit dem Gummiseil, das von den Fliegerkameraden den Hang hinab gezogen wird. Die LR 3 „Weingarten“ erreicht einen Höhengewinn von 1180m also rund 1780m ü. NN und eine Flugzeit von 5:15 Std.
Fliegeruniformen lösen die bis dahin gebräuchlichen Fliegerpullover ab (bei Fam. Storz wurden einmal zu gleicher Zeit 8 Pullover angefertigt !), der Sportgedanke und die Flieger – Kameradschaft werden durch Volkswohl, Disziplin und Wehrertüchtigung nach und nach ersetzt. Die Politik bemächtigt sich zunehmend des Vereins- wie auch des Privatlebens.

1937überspült die nationale Welle die Flieger Ortsgruppe und das Nationalsozialistische Flieger – Korps (NSFK) gibt nun den Ton an. Der „Fliegersturm“ übernimmt nun Ausbildung und Betreuung der Flieger - Hitlerjugend. Trotz dieser nicht zu übersehenden Politisierung des Flugsports bleibt das Fliegen selbst für alle ein unvergessliches Erlebnis und verwirklicht den Traum von Freiheit, Losgelöstheit und Glück, der vielen der damaligen Aktiven eine wertvolle Erinnerung war. In Niederbiegen wird ein Flugplatz errichtet, auf dem das NSFK eine Fliegerschule für Segelflugzeugführer eröffnet. Bis 1945 werden über 500(!) Jugendliche unter der Leitung von Lorenz Zimmerer und anderen Fluglehrern zum Segelflugzeugführer ausgebildet. Viele von diesen jungen Piloten werden leider in der Folge Opfer des Krieges.

1945 Seit Kriegsbeginn war das sportliche Segelfliegen unmöglich geworden. Mit den Ende des Krieges und der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands am 08.05.1945 wird u. a. die Sportfliegerei durch die französische Besatzungsmacht verboten. Die verbliebenen Flugzeuge werden beschlagnahmt.

1947 initiiert Hans Striebel ein Treffen unter modellflugbegeisterten Mitbürgern. Es wird eine selbstständige Modellfliegergruppe gegründet.
Dass das Modellbauen und damit auch das Modellfliegen zu jener Zeit nicht einfach war, mag man angesichts der Tatsache begreifen, dass damals eine Knappheit an buchstäblich Allen bestand. Lebensmittel bekam man nur auf Marken, mit Geld allein konnte man so gut wie nichts erwerben – schon gar keine modellflugtauglichen Materialien. Einzige möglich Quelle war der florierende Schwarzmarkt, auf dem entweder durch Warentausch oder durch überhöhte Preis an das Gewünschte zu kommen war.

1948 folgt die Währungsreform und damit das Ende der Reichsmark. Jeder Bürger bekommt 80 DM Kopfgeld. Dass damit nicht gerade die Modellbauartikel gekauft wurden, liegt auf der Hand. Das tägliche Überleben war unendlich wichtiger. Jeder Pfennig, der für den Modellbau ausgegeben werden soll, muss an anderer Stelle eingespart werden. Was ein rechter Flieger ist, lässt sich jedoch von solchen widrigen Umständen nicht von seinem Hobby abhalten. So wird denn auch bald eine Modellfliegerwerkstatt im Haus Ecke Spohn / Gartenstraße eingerichtet. Hier wurden unter fachkundiger Anleitung Freiflugmodelle erbaut. Da zu dieser Zeit noch kein Balsaholz verfügbar bzw. als Modellbaumaterial bekannt war, wurden die Modelle aus Sperrholz, Kieferholz und Bambusrohren gebaut. Die neuen Modell konnten denn in Weissenau eingeflogen werden.

1949 treffen sich die verbliebenen alten Seglerflieger. Es wird beschlossen, sich wider regelmäßig zu treffen und dem Widererlangen der Lufthoheit Deutschlands die Wege zu ebnen.

1950 konstituiert sich die Luftsportgruppe Ravensburg. Herr Gehring wird 1. Vorsitzender, die Herren Bucher, Ragg und Dangel sind die weiteren Mitglieder des Vorstands. Durch den Einsatz von Herrn Burger vom Liegenschaftsamt beim Gouverneur der französischen Besatzungsmächte, Colonel Ulmer wurde die Baracke der ehemaligen Flakbatterie (Flak= Flugabwehrkanone) in St. Christina für die Luftsportgruppe freigegeben. Herr Striebel organisiert in unermüdlicher Arbeit den Ausbau der Baracke (heute Tennisplatz) zur Werkstatt. Die Einweihung kann noch im Herbst 1950 stattfinden. Nun sind die Modellflieger und die Segelflieger zusammen in getrennten Räumen unter einem Dach. Die Segelflieger bauen noch im Winter ein Grunau Baby II und eine Schleppwinde aus Teilen ehemaliger Wehrmachtsfahrzeuge.

1951 gibt Colonel Ulmer, der viel Verständnis für die Belange der Ravensburger Bevölkerung aufbringt, den Notlandeplatz Hübscher (Weststadt) für den Segelflugbetrieb frei. Auf diesem Gelände werden bis 1958 über 500 Windenstarts durchgeführt. Zur gleichen Zeit haben die Modellflieger 20 Modelle flugbereit, von denen eines ein Motorbetriebenes Fesselflugzeug ist.

1952 wird die selbstgebaute Winde auf das Fahrgestell eines Omnibusses (Magirus 1933) gesetzt, wo sie noch 23 Jahre lang wertvolle Dienste leisten soll. Der Windenantrieb war ein 8 – Zylinder Maibach – Motor von 1938 der 180 PS leistete. Die Maibach – Motoren wurden seit Mitte der 20er bis zum Kriegsende in Friedrichshafen hergestellt und dienten auch als Antrieb für die Maibach – Luxuslimousine, die zum großen Teil bei der Ravensburger Firma Spohn ihre Karosserie erhielten. Der bei den Segelfliegern eingesetzte Motor mit 6,5 Liter Hubraum wurde jedoch 1938 im Kampfpanzer Luchs verbaut. Der Motor verbrauchte 80 L / Stunde. Die Winde wurde 1958 nach 15000 Starts nach Isny verkauft (wo sie noch heute schleppt) und durch eine moderne Winde (verbrauchsgünstiger) ersetzt.
Ein Grunau Baby III wird auf Helling gelegt.

1953 kaufen sich die Segelflieger einen doppelsitzigen Bergfalken II im Rohbau und stellen diesen fertig. Die Modellflieger entwickeln sich zu aktiven Wettbewerbsteilnehmern und mischen schon auf den vorderen Plätzen bei Landesmeisterschaften mit.

1954 beginnt die Doppelsitzerschulung auf dem Bergfalken II. Das 1953 fertig gestellte Grunau Baby III kann nun geflogen werden.

1957 wird die Werkstatt in St. Christina, die zu klein wird und zudem schlecht beheizbar ist, aufgegeben. Die Modellflieger ziehen in die Räumlichkeiten des Herrn Kieferle. Bei den Baden – Württembergischen Freiflugmeisterschaften ist ein Ravensburger Mitglied auf Platz 1 und im Bundeswettbewerb unter den ersten 10 Platzierungen.

1959 finden die Segelflieger nach 2-jähriger Wanderschaft ein herrliches Fluggelände bei den Einödhöfen in der Nähe von Frohnhofen. Nach entsprechender Vorbereitung werden die Flüge auf diesem Gelände zu einer publikumswirksamen Demonstration des Segelfluges. Bis 1973 wird auf dem Einödgelände geflogen.

Anm.: Diese Gelände wird 2005 – 2008 als mögliches neues Modellfluggelände von den Modellfliegern erkannt. Leider kommt keine Aufstiegserlaubnis durch die Behörden zustande.

1960 gibt die französische Besatzungsmacht den Notlandeplatz Hübscher auf. Damit haben auch die noch darauf fliegenden Modellflieger kein Fluggelände mehr.

Im Herbst finden die Modellflieger ein sehr schönes Gelände in Niederbiegen / Föhrenried.

Dieses ideale Gelände wird noch im Herbst hergerichtet. Der Fesselflug findet dank der Entwicklung der Fernsteuertechnik immer weniger Zuspruch. Ein neues Zeitalter bricht bei den Modellfliegern an. Endlich kann der Pilot sein Modell ungehindert in den 3 Dimensionen des Luftraumes bewegen. In den folgenden Jahren wird dies Technik immer weiter verbessert und damit zuverlässiger und auch kostengünstiger werden. Die Modellflugwerkstatt muss erneut verlegt werden. Eine Baracke bei der Maschinenfabrik Nothelfer bietet nicht nur für den Werkstattbetrieb genügend Raum, es kann auch ein gemütliches Clubzimmer eingerichtet werden.
Die Segelflieger beschließen den Kauf des Rohbaus eines Bergfalken II/55.

1961 verlieren die Modellflieger durch Brandstiftung ihr neues Modellfliegerheim und damit das gesamte Inventar nebst vielen fertig gestellten und im Bau befindlichen Modellen. Die Stadt Ravensburg stellt zum Jahresende die leer stehende Arbeitsamt – Baracke zur Verfügung. In einer Solidaritätsaktion stellen Handel und Gewerbe Werkzeug und Material zu Verfügung.

1962 stellen die Segelflieger den Bergfalken II/55 fertig und taufen ihn auf den Namen „Henggi Humpis“, nach einer historischen Ravensburger Figur aus der Zeit der Ravensburger Handelsgesellschaft (16. Jahrhundert). Im Herbst 1961 wird mit dem Neubau einer Flugzeugunterstellhalle auf den Einödgelände begonnen und Dank der Mithilfe der vieler Modellflieger und des technischen Hilfswerks 1962 fertig gestellt wird. Die Segelflieger verdienen sich Geld für den Kauf eines neuen Schulungsdoppelsitzers, indem sie ihre Arbeitskraft zielstrebig auf Großbaustellen einsetzen. Im August ist es dann soweit: ein Bergfalke, im Rohbau eingekauft, wird flugklar gemeldet und nach Abnahme eifrig geflogen.

1963 kaufen die Segelflieger eine Ka 8, die in ihrer Flugleistung das Grunau Baby III weit übertrifft. Klaus Widmaier wird Vereinsvorsitzender und behält diesen Posten 16 Jahre lang inne. Die LSG Ravensburg erhält eine Satzung und wird als Verein eingetragen (e.V.)
Die Modellflieger Baracke brennt erneut durch Brandstiftung ab. Den Modellfliegern wird abermals die Hilfe des Handels und des Gewerbes zuteil. Die Stadt Ravensburg stellt als neues Heim einen der damals äußerst knappen Schulräume in der damaligen Humpisschule am Obertor zur Verfügung.

1964 erreicht der Modellflieger Helmut Wagner den Titel Landsmeister der Klasse N 1 (Nurflügel).

Die Segelflieger weihen die Flugzeughalle in Einöd mit einem Fliegerfest ein.

Hier kommt auch das „neue“ Segelflugzeug Ka 6 „Stadt Ravensburg“ unter, das im Folgewinter gründlich überholt wird. Die Ka 8 dient vielen Segelfliegern zur Erfliegung der Silber C.

1965 beschließt die Luftsportgruppe sich einen neuen Namen zu geben. Um der Herkunft der Mitglieder, wie auch dem historischen Anspruch und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit beider Städte gerecht zu werden, ist der Name nun Luftsportgruppe Ravensburg – Weingarten e. V.
Die alten Hasen der Segelflieger kaufen sich eine Ka 6 „Montelimar“ , auf der schon kurze Zeit später mehrere Langstreckenflüge von über 300 km geflogen werden. Die Ka 8 wird aus Anlass der 100 Jahre – Stadt – Feier auf den Namen „Weingarten“ getauft. Unter Leitung von A. L. Haggenmiller bilden die Sportlizenzinhaber der Fernspähkompanie Weingarten eine Abteilung Fallschirmspringen und schließen sich der LSG an.

1966 findet der Gedanke des Leistungssegelfluges mehr und mehr Anhänger. Nach wenigen 300 km Flügen in der Ka 6 wird ein dem neuesten Stand der Technik entsprechendes Segelflugzeug gekauft, eine SF 27 (in Gemischtbauweise Holz / GFK).

1967 findet eine Ausstellung der Modell- und Segelflieger in der Stadthalle Weingarten großen Anklang. Schauflüge mit ferngesteuerten Modellflugzeugen begeistern die Zuschauer.

1968 formieren sich die Motorflieger der Umgebung und erwägen die Gründung einer eigenen Motorflugabteilung und bereiten das ehemalige Segelfluggelände Niederbiegen zum Modellflugplatz um.

Unter Dieter Duttle und Alfred Kollmar wird die Abteilung Motorflug gegründet. Die Stadt Ravensburg hilft aktiv mit diesem Flugplatz dem Landesentwicklungsplan gemäß zu verwirklichen. Allen Bemühungen zum Trotz muss der Platz wegen Widerstände in der Bevölkerung (Nachbarschaft) nach relativ kurzer Zeit aufgegeben werden. Die Luftsportgruppe als Nachfolgeorganisation der FAG 1 und 2 feiert in der Stadthalle Weingarten ihr 40 jähriges Jubiläum. Die im Liefertermin vorgezogene SF 27 wird durch den Kommandanten der französischen Streitkräfte in Weingarten, Colonel Perrin, auf den Namen der franz. Partnerstadt Weingartens „Bron“ getauft.
Die Modellflieger beginnen unter Leitung von Helmut Heß im Leistungsflug der Modellflieger gute Platzierungen zu erreichen. Bei der Deutschen Meisterschaft in Mengen erobern Hans Dreher in Klasse A1 den 4. Platz, Walter Schmidt in Klasse CH den 10. Platz und nochmals Hans Dreher in Klasse CH den 11. Platz.

 1970 schaffen sich die Segelflieger einen Motorsegler an, der der Anfängerschulung und dem Erkunden des Motorsegelfluges als Sport dienen soll. Jedoch verträgt sich der Lärm des MOSE schlecht mit der Erholungslandschaft der benachbarten Seenplatte. Deshalb wird der Schulbetrieb nach Friedrichshafen verlegt. Damit formieren sich die Segelflieger je nach Interesse in Motorsegler in Friedrichshafen und Segelflieger in Einöd. Die Motorflieger sehen sich zunehmend den Protesten der Flugplatzgegner ausgesetzt.

Helmut Heß, Walter Schmidt und Peter Brauchle erringen in der Modellflug – Weltmeisterschaft in Paris den 3. Platz in der Mannschaftswertung.

1971 aus Reihen der Bundeswehr (Fernspäher) formiert sich eine Fallschirmspringergruppe, die sich bald ausgezeichneter Leistungen bei Wettbewerben erfreuen kann.

Den Modellfliegern gelingen auf der Weltmeisterschaft mit dem 3. Platz in der Klasse A2 Helmut Heß und bei der Landesmeisterschaft in der Klasse A1 Peter Brauchle erneut beachtliche Erfolge.

1972 erfolgt die Feierlichkeit zum 40 – jährigen Jubiläum des Zusammenschlusses der beiden FAGs unter dem Luftsportverband.
Unter der Leitung von Paul Kieble nehmen die Modellflieger wieder an der Weltmeisterschaft teil und belegen dort in der Mannschaftswertung der Klasse CH den 2. Platz. Die Teilnehmer sind die selben wie 1971.

1973 Die Genehmigung für den Flugplatz Niederbiegen wird aufgehoben. Die Motorfliegerabteilung löst sich deshalb auf. Damit sind auch die Fallschirmspringer ihres Starplatzes beraubt.

Sie verlegen ihre Aktivitäten nach Pfullendorf, wo sie als „Jumping Generation“ weit über die Grenzen des Landes bekannt werden.

Die Segelflieger wollen nicht länger den Zwitter der geteilten Abteilung hinnehmen und geben schweren Herzens das Gelände „Einöd“ auf. In Saulgau konzentrieren sie ihren Flugbetrieb zusammen mir der dort ansässigen Gruppe zu einer überregionalen Fliegergemeinschaft. Ingrid Jonas stellt einen deutschen Rekord mit über 7000Höhengewinn im Segelflugzeug auf. Rolf Mayer steigt in der Föhnwelle über Bad Ragaz auf 8600m Höhe über NN.
Nach 45 Jahren (1928-1973) engster Verbundenheit mit der Luftsportgruppe von Anfang an, stirbt Lorenz Zimmerer. Bis zu seinem Tod prägte er die Vereinsgeschichte.

1974 wird Klaus Jonas in der Clubklasse (15m) Deutscher Meister Segelflug.

1975 wird Klaus Jonas nochmals Deutscher Meister.

1976 schafft Klaus Jonas zum 3 Mal in Folge die DM zu gewinnen.

1977 Da die Bundeswehr das Fluggelände in Mengen verlässt, bietet sich dort für die Segelflieger ein ideales, gemeinsam mit den Mengener Segel- und Motorflieger zu nutzendes Fluggelände. Die ehemalige Unterkunftsbaracke wird zur Werkstatt und später zum Fliegerheim umgebaut. Nachteil ist die große Entfernung nach Ravensburg, was sich auch im Wohnort der künftigen Mitglieder niederschlägt.

Die Modellflieger, die viel Zeit und Geld in den Ausbau des Modellfluggeländes gesteckt haben, sichern sich einen langfristigen Pachtvertrag mit der Gemeinde Berg.

 

1978 lebt unter Alfons Burkhardt der Wettbewerbsgedanke bei den Modellfliegern neu auf.

Die Abteilung veranstaltet nun jährlich 4 (!) Vereinswettbewerbe: den Franz-Spät-Pokal, den Lorenz-Zimmerer-Pokal, den Flugzeugschleppwettbewerb und den Mannschaftswettbewerb, an dem letzt Genannten beteiligen sich auch Piloten aus umliegenden Vereinen.

1979 stirbt Klaus Widmaier, der die LSG über 15 Jahre leitete und zu einem neuen Aufschwung verhalf. Gerd Mayer wird sein Nachfolger.
Die Möglichkeiten auf den Fluggelände Mengen sind für die Segelflieger so vielversprechend, dass der Bau einer Flugzeug- und Wartungshalle in Angriff genommen wird.
Der Modellflieger Peter Fischer, der erst ein halbes Jahr zuvor in den Verein eingetreten ist, wird zum Jugendleiter und Werkstattleiter gewählt – in dieser Funktion wird er über 30 Jahre bleiben. Der Freiflieger Peter Brauchle wird Landesmeister und belegt bei der DM den 10. Platz. In der Seniorenklasse Freiflug belegt Andreas Reich den 1. Platz.

1980 findet die Oberschwäbische Luftsportveranstaltung, eine viel beachtete, große Ausstellung in der Oberschwabenhalle statt. Es werden 8 Segelflugzeuge und über 200 Modellflugzeuge ausgestellt.
Bei den Segelfliegern in Mengen wird die 2. Deutsche Damen- und die 13. Oberschwäbische Segelflug – Meisterschaft statt.

Die Modellflieger verbessern ihren Flugplatz durch Einbau einer Drainage.
Bei schlechtem Wetter war die Landbahn zumeist nur mit dem Schiff befahrbar, was bei den Flugbegeisterten nicht positiv aufgenommen wurde.

Am 28. und 29.06. wird ein Mannschaftspokal unter Beteiligung benachbarter Modellflugvereine durchgeführt.

1981 wird das 50 – jährige Jubiläum, das eigentlich bereits 1978 anstand, jedoch aus Organisationsgründen erst jetzt gefeiert werden kann, mit großem Aufwand nachgeholt. Es wird eine Abteilung Motorflug gegründet, somit besteht die LSG nun aus 3 Abteilungen.
Die Modellflieger führen in diesem Jahr 5 Wettbewerbe durch.

Die Werkstatt muss wieder umziehen. Die ehemaligen Schulräume in der alten Humpisschule werden anderweitig benötigt.
Die Werkstatt der Modellflieger findet im ehemaligen Mercedes – Benz – Gebäude an der Ecke Jahn- und Zwergerstraße im Obergeschoß des Bauhofs der Stadt riesige Räumlichkeiten vor. Es werden dort große Werkstatträume, ein Modelllager und ein Clubraum eingerichtet. Hier findet auch eine wunderschöne Weihnachtsfeier statt, an der fast alle Mitglieder teilgenommen haben. Saisonabschluss war das seit einigen Jahren durchgeführte Sylvesterfliegen, an dem das übrig gebliebene, meist nicht mehr reparable Fluggerät ein letztes Mal durch die Luft pflügen darf.
Wichtigstes Utensil ist die große Abfalltonne, die mit Einbruch der Dunkelheit wohl gefüllt ist.

1982 findet in Friedrichshafen die RMF statt, ein Modellbau Süd. An dieser Ausstellung beteiligen sich auch der Modellflieger der LSG.
Abteilungsleiter ist Siegfried Bürkle, ein alt gedienter Modellflieger. Die Modellfliegerwerkstatt unterstützt die Ravensburger Schulen beim Werkunterricht. Zahlreiche Freiflugzeuge (der kleine UHU) entstehen unter Anleitung erfahrener Modellbauer. An diesem „Unterricht“ nehmen 25 Schüler teil. In den Folgejahren wird dies zu ständigen Einrichtung.

Im Herbst findet erstmals eine Modellflugschau, dem Vorläufer der Flugplatzhockete statt. Zu diesem Event wurden auch Modellflieger aus benachbarten Vereinen eingeladen.

Die Veranstaltung wird ein voller Erfolg. Unzählige Gäste sorgen letztlich für einen respektablen Gewinn aus dieser tollen Veranstaltung. Vor den Ravensburger Rathaus wird eine Ausstellung von 3 Segelflugzeugen und einigen Modellflugzeugen aufgebaut und findet eine sehr positive Resonanz bei den interessierten Bürgern.

Am 11. Dezember Fahren die Modellflieger zu einem Skitag an die Silvretta Nova statt, an der sich 35 Mitglieder beteiligen.
Die Abteilung Modellflug hat Ende 1982 80 Mitglieder, davon 11 unter 18 Jahren.

1983 findet am 10. April eine Modellausstellung statt. Da das Modellfluggelände Niederbiegen / Föhrenried der Trasse des Neubaus der B 30 sehr nahe kommt, muss damit gerechnet werden, dass die Modellflieger dort auf Dauer keine Bleibe haben werden. Deshalb wird die Suche nach einem neuen Platz intensiviert. Ein potentes Mitglied der Abt. Modellflug stellt dem Verein für die Beschaffung und dem Ausbau des neuen Fluggeländes 25.000,- DM zur Verfügung.
Die Modellflieger beteiligten sich am Ravensburger Ferienprogramm, ein Unterhaltungsprogramm für während der Ferien daheim gebliebene Ravensburger Kinder. Unter der Leitung der Werkstattmannschaft wird eine Bastelkurs angeboten. 20 Jugendliche bauen dort einen UHU. Am 23.06. findet eine Wanderausstellung der Sportkreisjugend statt an der sich auch die LSG beteiligt. Am 11.08. findet eine Flugtag ausschließlich für Modelle mit 4-Taktmotor statt. Dazu werden auch die Nachbarvereine eingeladen. Der Modellflugtag im Herbst heißt jetzt Flugplatzhockete und soll in den kommenden Jahren zu einem weit über die Grenzen des Schussentals hinaus bekannten Event werden. Motto der Hockete am 02.10. ist „alles was noch fliegt“ und wird damit zu einer Riesen Gaudi für die Piloten wie für die zahlreich erschienenen Zuschauer. In der Mehrzweckhalle St. Christina wird am 16.Oktober von der LSG ein Fliegerball veranstaltet. Als Dekoration wird ein Segelflugzeug (das dort getauft wird) und mehrere Modellflugzeuge ausgestellt.
Die Segelflieger haben jetzt 90 Mitglieder mit folgendem Flugzeugpark:
Eine Jodel Robin als Schleppmaschine, ein 2sitziger Motorsegler, zwei 2sitzige Segelflugzeuge für den Schulungsbetrieb und 3 einsitzige Segelflugzeuge hinzu kommen noch 15 Segler in Privathand.
Die Abteilung Modellflug hat 118 Mitglieder, davon 16 Jugendliche.

1984 findet wieder eine Skiausfahrt in die Silvretta Nova statt. Der Antrag auf Ausweisung eines neuen Modellfluggeländes in der Gemarkung Wolketsweiler wird vom Gemeinderat abgelehnt. Auch in diesem Jahr findet wieder ein 4-Takter – Fliegen statt. Es wird eine eigene kleine Abteilungszeitung, die „LSG – Post“ aufgelegt, deren Redakteur Peter Fischer ist.

Im Sommer findet wieder ein Juniorenpokalfliegen statt. Im September wird wieder die beliebte Flugplatzhockete abgehalten.

1985 findet am 25.01. ein Fliegerball in Restaurant Sonne in Berg statt. Am 20. und 21.04. findet in der Oberschwabenhalle eine Modellbauausstellung mit Flohmarkt statt, an der sich viel Mitglieder der Abt. Modellflug beteiligen. Am 04.07. findet der Juniorenpokal statt und am 05.07. wird ein Juxpokal abgehalten an den nicht nur geflogen werden muss, sonder diverse mehr oder weniger spaßige Aufgaben zu erledigen sind. Bei einem Vereinsausflug besuchen die Modellflieger den Frankfurter Flughafen und könne dort einen Blick in die Wartungshalle für Großflugzeuge werfen.

Ein weiterer Wettbewerb ist der seit vielen Jahren von Egon Reutlinger organisierte und geleitete 7-Schwaben-Pokal, der durch die Teilnahme von schweizerischen Freifliegern zum europäischen Wettbewerb wird.

1986 24.05. Juniorenpokal-fliegen unter reger Beteiligung des Nachwuchses.

Am 01.05 findet das traditionelle „fly in“ auf dem Modellflugplatz statt. Am 14.06. findet ein Zeltlager auf dem Flugplatz statt an dem sich viele, vor allem Jugendliche Mitglieder beteiligen. Am nächtlichen Lagerfeuer wird gegenseitig Modellfliegerlatein ausgetauscht.

Am 21.09.findet wieder traditionell die Flugplatzhockete statt, eine publikumswirksame Veranstaltung, die jedes Jahr an Qualität und Umfang besser wird. Andreas Schupp ist Abteilungsleiter.

 1987 fahren die Ravensburger Modellflieger in einem Autokorso nach Friedrichshafen um die RMF (Modellbauausstellung) zu besuchen. Am 23.04. ist Freiflug in Haisterkirch angesagt. Am 01.06. findet wieder ein Juniorenpokalfliegen statt. Diesmal mit theoretischen Teil (Fragebogen) und praktischen (fliegerischem) Teil.

Im August wird, wie die letzten Jahren, wieder die Ferienfreizeit der Stadt Ravensburg mit dem Programmpunkt „Wir bauen einen UHU“ mit 15 Teilnehmern durchgeführt.

1993 erscheint der „IKARUS“, als Nachfolger der “LSG Post“. Nachdem die LSG Post noch ziemlich unprofessionell (zumeist in Handarbeit gestaltet wurde, hat sich der Redakteur Peter Fischer entschlossen das ¼ jährlich erscheinende Nachfolgerblatt „IKARUS“ mit dem PC zu gestalten.

Die Abteilung Modellflug hat jetzt 117 Mitglieder davon sind 28 (1) Jugendliche.

1994 findet beiden Segelflieger in Mengen am 30.04. ein Schnuppertag für interessiert Modellflieger statt. Weitere Veranstaltungen sind 7-Schaben-Pokal, Anfliegen (1. Mai), Juniorenpokalfliegen, Zeltlager, Flugplatzhockete und Sylvesterfliegen.

Jugendleiter Peter Fischer organisiert einen herrlichen Ausflug nach Zürich zum Flughafen Kloten mit Rundfahrt durch Wartungshallen und auf dem Flugfeld. Außerdem findet eine Führung durch das Museum für Schweizerischen Militäraviatik in Dübendorf statt.

Gegen Ende des Jahres wurde den Modellfliegern leider die tolle Werkstatt in der Ziegelstraße gekündigt.

Die Stadt Ravensburg bietet den Modellfliegern die ehemalige Behelfskindergarten – Baracke in der Hochbergstrasse 66 an. Im folgenden Winter wird die Baracke für die Werkstattzwecken umgebaut. In diesem Jahr hat die Abteilung Modellflug 135 Mitglieder.

Die Weihnachtsfeier findet in Zußdorf in Gasthaus Traube statt, hier tritt auch ein „echter“ Weihnachtsmann auf.

1995 wird im Frühjahr die neue Werkstatt im Betreib genommen, da sie etwa halb so groß wie die Werkstatt in der Ziegelstraße ist, werden 3 Werkstattabende eingeführt, damit sich die Nutzung etwas verteilt. Ein Anbau an die Baracke soll als Lackier – und Spritzkabine dienen. Am 03.09. reisen die Modellflieger zum Oldtimer – Fliegertreffen auf die Hahnweide. Die dort gezeigte, letzte original in flugtauglichem Zustand befindliche Bleriot 11 von 1911 war wohl das spektakulärste Fluggerät das an diesen Tag flog. Weitere imposante Vorführungen zeigten die Piloten mit den WK II Kampfflugzeugen (Me109, Corsair, Spitfire und Mustang). Modellflug hat jetzt 145 Mitglieder.

1997 wird Karl-Heinz-Wegener Abteilungsleiter der Modellflieger. Am 16.05.97 findet eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt, da Karl-Heinz Wegener sein Amt überraschen niederlegt. Kurz Rau wird sein Nachfolger.

Der Juniorenpokal wird mit einem Zeltlager kombiniert. – ein voller Erfolg.

Auch die Hockete, die 2-tägig durchgeführt wurde, war wieder ein Highlight im Herbst. Die Hockete spült 8.000,-DM in die Vereinskasse, so viel wie noch nie. Mit den nach der Hockete beigetretenen Neumitglieder hat die Abteilung nun 148 Mitglieder, davon 28 Jugendliche.

1998 beginnt der Bau des Nordabschnittes der B 30 – somit wird es jetzt für unserem Modellflugplatz ernst.
Die Suche nach einer geeigneten Fläche für einen zulassungsfähigen Modellflugplatz wird intensiviert. Der Juniorenpokal, diesmal mit Gästen aus den Nachbarvereinen und die Hockete sind wichtige Veranstaltungen, die auch immer wieder Neugierige Zuschauer anlocken. Die Abteilung Modellflug hat 135 Mitglieder.

2001 Flugplatzputzete, Anfliegen (1. Mai), Juniorenpokal, Ferienprogramm, Hockete, Weihnachtsfeier (in der Werkstatt) und Sylvesterfliegen sind die Highlights des Jahres. Die Abteilung hat nun 119 Mitglieder.

Die Einschränkungen der neuen Aufstiegsgenehmigung führen zu Fluktuation der Modellflieger mit Modellen über 8 kg Startgewicht. In diesem Jahr hat die Abteilung nur noch 120 Mitglieder.

2002 steht immer noch im Zeichen der Flugplatzsuche. Lt Regierungspräsidium darf nur noch bei eingeschränktem Flugsektor und mit einer einschneidenden Gewichtsbeschränkung (8kg) fliegen dürfen. Wir werden unserer wichtigsten Einnahmequelle beraubt: der Hockete.

2005 bekommt die Abteilung Modellflug eine Homepage (www.modellflug.lsg-ravensburg.de), Harald Steinhilber, der erst seit kurzem als Helipilot Mitglied ist, hat die Homepage in seiner Freizeit entwickelt.

Ein neues Gelände, das eventuell für einen Modellflugplatz geeignet wäre, wurde beim Einödweiher gefunden – es liegt in unmittelbarer Nähe des in den 50er Jahren aufgegebenen Segelfluggelände der LSG. Der Versuch, für dieses Gelände eine Aufstiegserlaubnis für Modellflugzeuge zu bekommen kann ganze 4 Jahre dauern.

Die Abteilung Modellflug hat 116 Mitglieder.

2007 findet im Rahmen des Antragsverfahrens zur Aufstiegserlaubnis auf dem Gelände Einöd eine Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Sigmaringen statt. Die Verhandlung endet ergebnislos. Es scheint so, dass die Abt. Modellflug das Gelände Einödweiher dem Naturschutz überlassen muss. Die Suche nach einem neun Platz geht in die nächste Phase. Kurt Rau gibt seinen Posten als Abteilungsleiter auf.
Sein Nachfolger wird Harald Steinhilber (s.o.).
Kurt Rau (1. Abteilungsleiter), Andreas und Mathias Schupp (2. Abteilungsleiter) werden passive Mitglieder.

2008 findet sich eine neue Vorstandschaft. Das neue Team hat sich die endgültige Lösung der immer noch bestehenden Problematik Fluggelände und eine wesentliche Verbesserung des kameradschaftlichen Umgangs miteinander auf die Fahnen geschrieben.

Die Durchführung eines Flugtages (Hockete) wird den Modellfliegern vom Regierungspräsidium wieder genehmigt.

Zur Lösung des Flugplatzproblems wurde der Gutachter des Dachverbandes zu einem vor-Ort-Termin nach Föhrenried eingeladen. Nach einem Rundgang um unseren bestehenden Flugplatz konnten hier 3 Alternativstandorte gefunden werden.

 

Der Gutachter sah bei den möglichen Standorten keine unlösbaren Hindernisse für eine Genehmigung.

Zum größten Erstaunen der Abteilungsleitung schlug er vor, das bestehende Gelände durch Drehung der Landbahn so zu verbessern, dass die angestrebte uneingeschränkte Nutzbarkeit (bis 25kg Modellgewicht) durch das Regierungspräsidium (RP) genehmigt werden könnte.
Das Genehmigungsverfahren für diesen Vorschlag wurde eingereicht und am
08.04.2009 durch das RP offiziell mit der Aufstiegserlaubnis amtlich bestätigt.
Damit hat die langjährige Suche nach einer Alternative und einem optimalen Fluggelände einen positiven Abschluss gefunden.
Dieses Ergebnis ist ganz besonders
Harald Steinhilber zu verdanken, der mit seiner ruhigen und besonnenen Art und mit großen Engagement es geschafft hat, den Naturschutz, die Gemeindeverwaltung, das Landratsamt, den Gutachter und das Regierungspräsidium für die Aufrechterhaltung des Modellflugbetriebs in Föhrenried (Niederbiegen) zu begeistern und zugleich dem Wunsch der Freunde der Großmodelle nach einem genehmigten Fluggelände für Modelle bis 25 kg Startgewicht Rechnung zu tragen.Nach einer Umbauphase von 1 ½ Jahren wird unter tatkräftiger Mithilfe und einer äußerst großzügigen Spende eines anonymenSpenders das Fluggelände 2011 fertiggestellt.

Im Juni 2011 kann der Modellflugplatz mit einem tollen Flugtag unter Beteiligung von Modellpiloten aus Nah und Fern einem großen Publikum vorgestellt werden.

Die Abteilung Modellflug hat jetzt 100 Mitglieder.

Während der Wintermonate findet seit 2009 ein Hallenfliegen statt. Jeden Sonntag treffen sich die Indoor Piloten mit ihren Kleinst - Helis und „Schaumwaffeln“ für 2 Stunden in der Sporthalle der PH/FH Weingarten.

Author: Peter Fischer 2011

 

 

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